Sanierung von Beleuchtungsanlagen.

Wer kann es sich leisten, nicht zu investieren?

Oft ist der Konsument, der gerade zu Hause die Lampen gewechselt hat, sogar unternehmerischer Entscheidungsträger. Betriebliche Einsparungs-Potentiale werden, wahrscheinlich Mangels des direkt spürbaren Kostendrucks, nicht sofort wahrgenommen. Nach Jahren des Wettbewerbs unter den Energieversorgern und dem damit vielleicht verbundenen Wechsel zu einem anderen Anbieter glaubt man, sowieso alles getan zu haben, um seine Stromkosten in den Griff zu bekommen. Und die periodischen Abbuchungen vom Firmenkonto fallen auch nicht unmittelbar ins Gewicht.

Fakt ist:

  • Die Jahresabrechnung des Lieferanten bzw. deren Abbildung in der Jahresbilanz zeigt die plötzlich massiv gestiegenen Kosten unbarmherzig auf.
  • Beleuchtungsanlagen die älter als 15 Jahre sind, bieten sich für Verbesserungs- und
  • Einsparungsmaßnahmen sehr gut an.
  • Die Technologien am Lampen- und Leuchten-Sektor haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt.

Früher und heute – ein Vergleich

Steuerungen und Regelungen, die früher einmal undenkbar bzw. unbezahlbar waren sind heute Stand der Technik. Kombinationen aus Präsenzmeldung, tageslichtabhängiger Dimmung und bequeme Einstellmöglichkeiten individueller Bedürfnisse sind keine Zauberei mehr. Moderne Leuchten mit fortschrittlichen Leuchtmitteln haben, außer einem moderneren Erscheinungsbild, einen höheren Wirkungsgrad und entsprechen den Erfordernissen der aktuellen normativen Vorgaben. Mehr noch: Die Anschaffungskosten der neuen Beleuchtungsanlage lassen sich meist über die mittelfristige Amortisation finanzieren. Eine risikolose Investition, die wirklich Gewinn abwirft. Dass dem Umweltgedanken aufgrund des eingesparten CO2 auch noch Rechnung getragen wird, sei nebenbei erwähnt.

Wann haben Investitionen Sinn?

Vor jeder Investition muss man sich folgende Fragen beantworten (lassen): Wie hoch ist der handwerkliche Aufwand? Mit welchem Pay-back Zeitraum darf gerechnet werden? Gibt es überhaupt einen Break-Even für die angedachte Investition?

Spätestens das ist der richtige Moment, an dem der geschulten Elektriker bzw. Elektroplaner mit seinem Fachwissen dem Kunden seriös zu Seite stehen sollte. Voraussetzung ist natürlich die genaue Kenntnis der am Markt momentan verfügbaren Technologien und Produkte. Dem Kunden soll dabei aber auch mit kaufmännischem Einfühlungsvermögen entgegengetreten werden. Aber Achtung: Hier gleich mit einem riesigen Konvolut an Vorschlägen und Möglichkeiten aufzutrumpfen verunsichert den möglichen Auftraggeber bestenfalls.

Eine intensiv gepflegte Kommunikationskette zwischen z.B. Benutzer, Betreiber, Planer, Elektriker und Leuchtenlieferant ist unabdingbar, um einen bedarfsgerechten Lösungsvorschlag auszuarbeiten.

Licht in Lebens-Bereichen

In Restaurants bzw. Veranstaltungssälen kommt man sofort zu einem Resultat, indem Halogenlampen anstelle der altbekannten AGL eingesetzt werden. Die gewohnte Atmosphäre bleibt erhalten, eine eventuell vorhandene Dimm-Einrichtung kann sogar weiter betrieben werden. Die Stromaufnahme wird in diesem Bereich mit einem Schlag um bis zu 30 % herabgesenkt, die Wartungskosten aufgrund der doppelten Lebensdauer der Lampen verringern sich ebenfalls. In diesem Fall ist der Betreiber mit wenigem bereits gut beraten.

Licht in Arbeits-Bereichen

Dagegen bietet die Sanierung einer Werkhalle, Verkaufshalle oder eines Bürogebäudes, besonders bei hohem Tageslichtanteil, ein weit vielfältigeres Beratungsspektrum. Von der autarken Einzelleuchte, Raum- bzw. Gruppensteuerungen, Bereichssteuerungen bis hin zu Gebäudesteuerungen ist hier alles möglich. Ein modulares System, wie z.B. die innovative und ausbaubare DALI–Lichtsteuerung bietet hier einen vielfältigen und nachträglich ausbaubaren Lösungsansatz. Es ist hier möglich bereits sinnvoll mit geringeren Investitionen zu beginnen, und die Anlage gegebenenfalls nachträglich weiter auszubauen.

Effektiv lassen sich hier Bereiche umsetzten, die vornehmlich genutzt werden. Der Einsatz zonaler tageslichtabhängiger und/oder präsenzgesteuerter Regelungen, rechnet sich dort besonders schnell. Raum- bzw. abschnittsweise Lösungen bieten hier hohe Einsparungen.

Flexibilität hat Vorrang

Die Entscheidung wird aufgrund der Aufwendungen und des kurzen Amortisationszeitraums dem Kunden leicht gemacht. Frei nach dem Motto: „Lieber eine 50 %ige Lösung sofort, als eine 100 %ige nie“. Der nachträgliche Ausbau bis hin zur Anbindung an Gebäudesteuerungssystemen ist bei entsprechender Planung trotzdem jederzeit möglich.

In jedem Fall ist es notwendig, den Ist-Zustand der bestehenden Anlage und die Gewohnheiten der Betreiber akribisch zu erheben. Diese Daten sind unablässig, um ein vorhandenes Einsparungspotential seriös errechnen zu können. Das Entwickeln der Beleuchtungslösung mit entsprechend nachvollziehbarer Berechnung des Return of Investments ist erst dann für den Fachmann wirklich möglich.

Marktpotenzial

Das sich stark entwickelnde Bewusstsein für Energie und Umwelt bietet dem Elektrotechniker ein zusätzliches Geschäftsfeld. Wer hier jedoch erfolgreich tätig sein will, muss die Initiative ergreifen. Außer der exzellenten Kenntnis der am Markt vorhandenen Produkte ist eine große Portion Verkaufstechnik nötig, um dem Kunden seinen Nutzen tatsächlich nahe zu bringen.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Fortbildung, die Ihnen die LTG bzw. die Leuchtenfirma Ihres Vertrauens bietet. Einer lukrativen Erweiterung Ihres Betätigungsfeldes seht dann nichts im Wege!


Franz WERNER
Geschäftsführer

RIDI Leuchten GmbH
1220 WIEN

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