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Nicht verbrauchte Energie als bedeutendste Energieressource der Zukunft.
Der FEEI epfiehlt den Umstieg auf elektronische Vorschaltgeräte.
Laut dem EU Aktionsplan für Energieeffizienz sind die sogenannten Negajoules, also die nicht verbrauchte Energie, die bedeutendste Energieressource der Zukunft. Durch den verstärkten Einsatz von Energieeffizienztechnologien kann diese Ressource genutzt und gleichzeitig verhindert werden, dass der Bedarf an Energieträgern weiter ansteigt. Der Elektro- und Elektronikindustrie kommt in diesem Rahmen eine besondere Schlüsselrolle zu, denn bereits seit Jahren investieren die Unternehmen in die Forschung, Entwicklung und Produktion von energieeffizienten Anwendungen, Produkten, Systemen und Komponenten.
„Die Elektro- und Elektronikindustrie kann mit ihren Produkten einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Speziell im Bereich Lampen und Leuchten, auf den wir uns vorrangig im Rahmen der klima:aktiv Partnerschaft konzentrieren, gibt es ein hohes CO2-Einsparungspotential. Das wollen wir nutzbar machen“, erklärt Manfred Müllner, stellvertretender Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI), die Motivation für die Kooperation mit der Klimaschutzinitiative. Konkret empfiehlt der Fachverband ab sofort bei Leuchten einen Umstieg von magnetischen auf elektronische Vorschaltgeräte.
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| Starkes Einsparungs-Potenzial |
Durch die ausschließliche Berücksichtigung von effizientester Technologie bei jährlich neu in Verkehr gebrachten Vorschaltgeräten lassen sich in Österreich bei Beleuchtungssystemen mit tageslichtabhängiger und bewegungsaktivierten Regelung bis zu 32.000 MWh, das sind 16.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Würden zusätzlich alle bereits in Verkehr gebrachten magnetischen Vorschaltgeräte durch eine energieeffiziente Technologie (elektronisches Vorschaltgerät - EVG) ersetzt werden, läge das Einsparungspotential sogar bei 372.000 MWh, das sind 179.000 Tonnen CO2, wobei hier weitere Einsparungen durch tageslichtabhängige Regelungen bzw. Anwesenheitsdetektoren noch gar nicht berücksichtigt sind. Für den FEEI ist diese unverbindliche Empfehlung ein erster wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit mit klima:aktiv.
- Über Lampen und Leuchten im FEEI
Der Bereich Licht „Lampen und Leuchten“ umfasst folgende Unternehmen: Osram GmbH, Philips Austria GmbH, Siteco Österreich GmbH, Thorn Licht GmbH, Trilux-Leuchten GmbH und Zumtobel Licht GmbH.
- Über den FEEI
Der FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie – vertritt als Interessenvertretung die gesamten Belange der Branche. Das sind in Österreich rund 300 Unternehmen mit ca. 60.000 Beschäftigten und einem Produktionswert von über 11 Milliarden Euro (Stand 2006). Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern – dazu gehören u. a. die Fachhochschule Technikum Wien, das Forum Mobilkommunikation (FMK), das Umweltforum Haushalt (UFH), das Umweltforum Starterbatterien (UFS), ICT Austria, der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) und der Verband der Bahnindustrie (VBI) – ist es das Ziel des FEEI, die Position der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie im weltweit geführten Standortwettbewerb zu stärken. Weiters sichert der Fachverband durch einen aktiven Dialog mit allen relevanten Öffentlichkeiten die gesellschaftliche und wirtschaftspolitische Akzeptanz von neuen Technologien.
- Über klima:aktiv
klima:aktiv ist eine Initiative, die das Lebensministerium für aktiven Klimaschutz ins Leben gerufen hat. Die Österreichische Energieagentur setzt klima:aktiv operativ um. Das Projekt setzt zahlreiche Maßnahmen in den vier wichtigen Themenbereichen Bauen & Sanieren, Energiesparen, Erneuerbare Energie und Mobilität um. Dahinter stehen 23 Einzelprogramme, die von ExpertInnen aus dem gesamten Bundesgebiet abgewickelt werden. klima:aktiv setzt die Hebel an den neuralgischen Stellen an: mit Beratungs- und Qualifizierungsoffensiven, mit transparenten Standards, mit Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie mit der aktiven Motivierung und Vernetzung relevanter Akteure. Ziel ist, das Konsum- und Investitionsverhalten der Zielgruppen KonsumentInnen, Betriebe und Verwaltung positiv zu beeinflussen.
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