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Energieeffiziente Beleuchtungslösungen
im Rahmen der EuP Richtlinie
J. Robert Pfarrwaller, Generaldirektor Philips Austria und Geschäftsführer Philips Licht, über die Auswirkungen der EuP-Richtlinie sowie energiesparende Lösungen für die private, öffentliche und gewerbliche Beleuchtung.
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Es ist September 2009, die Umsetzung der EuP-Richtlinie 2005/32/EG (Ecodesign Requirements for Energy using Products), welche die Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte festlegt, läuft europaweit an. Zwei dieser Energieeffizienz-Maßnahmen betreffen die Beleuchtung:
Nichteffiziente Produkte zur Haushaltsbeleuchtung sowie im tertiären Sektor (Straßen-, Büro- und Industriebeleuchtung) werden stufenweise vom Markt genommen. Für all diese Anwendungsgebiete gibt es Alternativprodukte, die deutlich weniger Energie verbrauchen und somit die Umwelt schonen und die Stromrechnung senken.
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| J. Robert Pfarrwaller |
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| Energiesparende Beleuchtung für daheim – die Alternativen |
Per 1. September 2009 dürfen laut EuP Richtlinie keine 100 Watt Glühbirnen sowie keine matten Glühbirnen mehr in den Handel gebracht werden. In Jahresschritten gestaffelt folgt das Auslaufen der ineffizienten 75W, 60W und 40W Glühbirnen. Je nach Beleuchtungssituation kann der Konsument aus einer Reihe von energiesparenden Ersatzprodukten wählen:
So ist die Halogenglühbirne die technologische Weiterentwicklung der Glühbirne, sie besticht durch attraktives Design und einer Energieeinsparung von bis zu 50% bei einer Lebensdauer von durchschnittlich 2–3 Jahren.
Bei 2/3 der Beleuchtungslösungen daheim ist die Energiesparlampe der passende Ersatz für die herkömmliche Glühbirne. Sie spart bis zu 80 % Energie, ist in vielen Designvarianten verfügbar und neuerdings auch dimmbar. Je nach Type hat die Energiesparlampe eine Lampenlebensdauer zwischen 8 und 15 Jahren.
Die Zukunft der Beleuchtung liegt für Philips klar im LED Bereich - für die Privatbeleuchtung sehen wir den Durchbruch der LED-Lampen - zu einem attraktiven Preis und in allen Lichtstärken - in cirka 3 bis 5 Jahren. Erste Produkte in Kerzen- und Tropfenform kommen jetzt im Herbst auf den Markt. |
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| Einsparungspotenzial öffentliche und gewerbliche Beleuchtung |
Die EuP-Richtlinie regelt auch die Energieeffizienz der Straßen-, Büro- und Industriebeleuchtung. Ab 2010 werden nur noch hochwertige, energiesparende Leuchtstoffröhren in den Lichtfarben Warmweiß (87), Neutralweiß (840) und Kaltweiß (865) erhältlich sein. Auch hier ist für "grüne" Alternativen gesorgt: Bereits seit 2008 ist die TLD Eco am Markt, eine Leuchtstoffröhre, die 10% weniger Energie verbraucht und als 1:1 Ersatzprodukt für herkömmliche T5 Leuchtstoffröhren konzipiert ist. |
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| Die Leuchtenindustrie am grünen Weg |
Wir sind uns unserer Verantwortung der Umwelt gegenüber bewusst: In einer Kooperation mit klima:aktiv haben die österreichische Vertreter der Lampen- und Leuchtenindustrie im Fachverband beschlossen, den Verkauf von VVG und KVG Leuchten für Leuchtstofflampen bereits zum 31.10.2009 einzustellen. Die energieeffizienten Alternativen bieten bei Verwendung von elektronischen Vorschaltgeräten bis zu 25% Energieersparnis, darüber hinaus gibt es mit regelbaren elektronischen Vorschaltgeräten die Möglichkeit, unter Verwendung einer Lichtsteuerung weitere Energiesparpotenziale auszuschöpfen. Zusätzlich lässt sich die Lampenlebensdauer der Leuchtstofflampen bei Betrieb an elektronischen Vorschaltgeräten um bis zu 50% erhöhen.
Egal ob in der privaten, der öffentlichen oder der gewerblichen Beleuchtung: Es gibt energiesparende Lichtlösungen für jeden Anwendungsbereich, die einen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen leisten zu können. |
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