ESD-Schutz
Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit LED-Systemen
 Ing. Karim Momen www.osram.de |
Elektrostatische Entladung (engl. electrostatic discharge, kurz ESD) ist ein, durch große Potenzialdifferenz, in einem elektrisch isolierenden Material entstehender Funke oder Durchschlag, der einen sehr kurzen hohen elektrischen Stromimpuls verursacht. Ursache der Potenzialdifferenz ist meist eine Aufladung durch Reibungselektrizität.
| Beispiele |
| - Blitzschlag
- Entladung beim Griff zur Autotür
- Knistern beim Ausziehen des Pullovers
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| Typische elektrostatische Spannungen |
Viele alltägliche Aktivitäten verursachen sehr hohe Spannungen. Bei statischer Entladung kann ein Mensch ab ca. 3000V die elektrische Spannung spüren.
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| Aktivität |
Aufladungsspannung (abhängig von der rel. Aktivität Luftfeuchtigkeit) |
| 10-20% |
65-90% |
| Laufen über Teppich |
35.000V |
1.500V |
| Laufen über Vinylboden |
12.000V |
250V |
| Arbeiten im Sitzen (Bewegungen auf dem Sessel) |
6.000V |
100V |
| Benutzen eines Plastiksackerl |
20.000V |
1.200V |
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| ESD-Schäden |
LED können durch ESD derart massiv geschädigt werden, dass sie total ausfallen. Das heißt, dass sie weder Licht emittieren noch elektrisch leitfähig sind. Ist die LED beschädigt, aber noch elektrisch leitfähig, so spricht man von einer Störung.
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| Ausfall einer LED-Reihe |
Eine LED, die durch ESD total ausgefallen ist, bleibt nicht nur komplett dunkel, sondern ist auch elektrisch nicht mehr leitfähig. Daher leuchten auch weitere in Reihe geschaltete LED nicht, selbst wenn sie intakt sind. Dieses Fehlerbild ist sofort nach der Schädigung sichtbar.

• Sofort sichtbar • Mehrere LED einer elektrischen Reihe dunkel
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| Vorbeugung: Wann auf ESD geachtet werden muss |

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Diese Piktogramme indizieren, dass ESD-Schutzmaßnahmen zu treffen sind. Es können damit sowohl Gegenstände als auch Arbeitsbereiche gekennzeichnet werden.
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| Grundlagen des Statikschutzes |
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