Umweltschutz und CO2-Reduktion.

Medienrummel und Potenzial für den Elektroinstallateur.

Umweltschutz ist in aller Munde. Waren die 90er-Jahre durch Begriffe wie Waldsterben, saurer Regen, Regenwald und Ozonloch geprägt, so reden wir heute von Kyoto, Klimaschutz und CO2–Reduktion. Aus gutem Grund: Die Politik übt entsprechenden Druck auf das Bewusstsein der Menschen aus.

Insgesamt muss die Industrie bis 2020 ihre Emissionen um 21 % gegenüber 2005 reduzieren. Österreich muss gegenüber 2005 16 % CO2 einsparen. Das bedeutet, Österreich muss von einem Anteil von derzeit 23,3 % erneuerbarer Energie auf 34 % kommen. Eine Investitionsbereitschaft für die Reduktion der CO2-Emission ist also vorhanden. Denn beispielsweise bekommen mittlerweile Industrieunternehmen die Auflage, Energiebilanzen vorzuweisen und es gibt eine Nachweispflicht für optimale Energienutzung für Gemeinden.

Wachstums-Markt

Fest steht auch, es gibt keine schnelle Lösung! Viele kleine Schritte müssen demnach getätigt werden, um zu den vereinbarten Zielen zu kommen. Humanes Interesse trifft also auf wirtschaftliches Interesse. Das Beispiel von Australien – Verbot von Glühlampen – zeigt die Entschlossenheit, aber auch Kooperationswilligkeit mit Entwicklungsabteilungen der Industriebetriebe. Das Hauptgeschäftspotenzial für Elektrotechnikunternehmen an diesem neuen und stark wachsenden Geschäftsfeld zu partizipieren, liegt beim vornehmlich Thema Licht.

Die Neuentwicklung: Lichtmanager

Hier geht es im Detail beispielsweise um den Einsatz von Bewegungsmeldern/Präsenzmeldern, um den aktiven Verkauf von neuen Energiesparlampen und natürlich um Lichtregelungen im Ganzen. Schrack Technik liegen – als einem führenden Technologieunternehmen im Bereich Energie- und Datentechnik – Innovationen, die nicht nur dem technischen Fortschritt dienen, sondern zugleich auch für Energieoptimierung und Reduktion der CO2-Emissionen bedeutsam sind, besonders am Herzen. So hat das Unternehmen gemeinsam mit der Firma EKO, dem österreichischen Spezialisten für Lichtsteuerungssysteme, den SCHRACK Lichtmanager entwickelt – eine technisch ausgereifte, effiziente Energielösung

Effizientere Energienutzung

Bei bestehenden Gebäuden wird durch Lichtoptimierung erheblich Energie eingespart und damit wesentlichen zur Reduktion der CO2-Emission beigetragen. Das SCHRACK EKO-LICHTSTEUERSYSTEM regelt den Energieverbrauch der Leuchten auf das tatsächlich erforderliche Lichtniveau. Der Einbau in den Energieverteiler ist ohne Störung des laufenden Betriebs möglich! Bei maximaler Sparstufe gibt es eine Reduktion der Energiekosten um ca. 15 %. Und es gibt auch die Möglichkeit der Schaffung von mehr Licht – und damit auch höheren Sicherheitsgewinn durch gleichmäßige Ausleuchtung.

Funktion und Vorteile

Diese Produktlösung arbeitet durch Nutzung von normativen Vorgaben hinsichtlich EVU-Versorgungsspannung. So kann eine Regelung von Gasentladungslampen mit VVG oder KVG im Rahmen der allgemeinen Produktrichtlinien erfolgen, ohne dabei Garantieansprüche der Hersteller zu verletzen. Es entsteht somit ein Lichtmanagement, welches im Toleranzbereich der Versorgungsspannung arbeitet und in der Lage ist, auch mehr Licht zu produzieren als von der Einspeisespannung „zufällig“ vorgegeben wird.

Perfekte Integration

Die Einbindung in eine Beleuchtungsanlage des Amplitudenreglers erfolgt zentral durch Zwischenschalten des Lichtmanagers in den Lastkreis der Beleuchtungsanlage (ein- oder dreiphasig). Die Beschaltung der Ansteuerung kann mittels Helligkeitssensor, Zeitschaltuhr, astronomischer Uhr oder ähnlichen Geräten erfolgen. Optional gibt es auch noch die Anbindung mittels serieller Schnittstelle. Daraus folgt, dass man den SCHRACK Lichtmanager überall dort einsetzen kann, wo keine Regel-EVG zur Verfügung steht (z.B. bei Hochdrucklampen >150W), oder dort wo eine preisliche Alternative zu EVGs gesucht wird.

Technische Daten

  • Spannungsregelbereich 245V–207V
  • Licht- bzw. Leistungsregelbereich (ausgehend von 230V = 100 %) ca. 110 %–75 % je nach Lampe
  • Durchschnittliche Energieeinsparung zwischen 15 % und 20 %
Weitere Vorteile

Dadurch, dass mehr und flexibles Licht möglich ist, können sogar Leuchten eingespart werden. Eine exakte Auslegung der Beleuchtungsvorgaben ist somit auch möglich – dadurch sind geringere Planungsüberwerte bzw. der Einsatz weniger Leuchten notwendig.

Kaufmännische Vorteile

Man hat auch bis zu 10 % weniger Leuchten- und Leuchtmittelkosten bei der Anschaffung und bis zu 10 % geringere Installationskosten bei der Anschaffung. Durch die Konstanthaltungsfunktion des Regelgeräts und die Reduktion der Versorgungsspannung verlängern sich außerdem die Lampenlebensdauer und Vorschaltgerätelebensdauer! In „Grenzfällen“ kann auch die geringere Lampenwattage eingesetzt werden (z.B. 250W anstatt 400W).

Insgesamt stehen 3 Gerätetypen als „Plug and Play“-Ausführung zur Auswahl:

  • 1-phasig 32A
  • 3-phasig 50A
  • 3-phasig 80A
Einsatzgebiete des Lichtmanagers

  • Industriebereich
  • Lagerhallen
  • Baumärkte
  • Fertigungsstraßen
  • Tankstellen
  • Lichtbänder und Strahler in Supermärkten und Einrichtungshäusern
  • Anstrahlungen von Fassaden usw.
  • Parkplatz und Flughafenbeleuchtungen
  • Optimierung bei großen Werbeflächen
Ein konkretes Beispiel in Zahlen

Eine Fertigungshalle mit Tageslichtausleuchtung:

  • Ohne Lichtmanager: 50 Stk. Leuchten
  • Mit Lichtmanager: 45 Stk. Leuchten
Ersparnis sofort: 5 Stk. Leuchten + Montage!
  • Stromkosten ohne Lichtmanager: 3.408,– Euro
  • Stromkosten mit Lichtmanager: 2.897,– Euro
Ersparnis/Jahr: 511,– Euro *(bei 4.000 Std./12 Cent/15 % Einsparung)

Kosten / Nutzen des Beispiels während des 1. Jahres:

Kosten:
2.100,– Euro für Geräte und Installationskosten

Ersparnis:
 1. 475,– Euro Leuchten und Installation *
+   511,– Euro Energieersparnis/Jahr
1.986,–   Euro Gesamt

*(Mittelwert aus teurer und günstiger Variante)

Amortisation also ca. nur 1,05 Jahre! Zusätzlich: Lebensdauerverlängerung aller Anlagenteile!

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