LTG Fachtagung 2007

L T G

Veranstaltet von der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs

am Dienstag den 8. und Mittwoch den 9.Mai 2007 in Wien

Parkhotel Schönbrunn Wien
1130 Wien, Hietzinger Hauptstraße 10-20

Anreiseinformation
 

 

Formulare zum Downloaden:



 

Einladungsfolder

Plan U-Bahnnetz Wien

Plan Wien

 

Zusatzinformationen und weitere Fotos für Seminarbesucher

 

CD-ROM mit allen Vorträgen (excl. MWSt.)
(Erst nach der Veranstaltung lieferbar!)

Mitglieder der LTG 25,-- Euro
Nichtmitglieder:   50,-- Euro
Student (mit Ausweis) 12,50 Euro

Bestellung:  im LTG-Sekretariat oder online

         

          

             

             

 


               
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Montag 7. Mai 2007 18:000  


 
Begrüßungsabend
Cafe Restaurant Otto, 1130 Wien, Hietzinger Hauptstraße 22
Konsumation auf eigene Rechnung
 
Dienstag 8. Mai 2007 9:30
 
1. Tag

Franz.- Josef  Müller

Begrüßung
 
Ing. Ernst Krause Umsetzung EU-Richtlinie in Österreich
 
Dipl. Ing. Dr. Georg Benke Rechtliche Grundlagen -
EU-Gebäuderichtlinie, Energie-Dienstleistungsrichtlinie
 
Dipl. lng.  Reinhold
Bacher M.Sc.
Normenwerk Energieausweis
 
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing Friedrich Wilhelm Bremecker Effiziente Integration der Energiebewertung
 für die Beleuchtung in den Lichtplanungsprozess

 
Ing. Manfred Draxl Die Möglichkeiten von energiesparenden Lichtkonzepten
i
n Bezug zu Normierung und Architekturbeleuchtung

 
Ing. Peter Seibert Einfluss der Lichtquelle auf die Energieeffizienz
von Beleuchtungsanlagen

 
Christoph Zimmermann Dimmbare Elektronische Vorschaltgeräte -
Befehlsempfänger energieoptimierter Regelsysteme

 
Ing. Karim Momen LED, die schnellste Lichtquelle der Branche
in Sachen Effizienzsteigerung

 
Dipl. Ing. Marko Weber Die neue Sicherheitsnorm für Lampen: IEC 62471
 
Ing. Roland Zwazl Hohe Beleuchtungsqualität oder Energiesparen?
 
Franz Luisi Leben mit der EN 13201
Praktische Vergleiche von Anwendungsbeispielen nach EN 13201
mit der ON-1050

 
Dienstag 8. Mai 2007 18:00
 
Rahmenprogramm
 
Abfahrt Oldtimertram
Fahrt mit der Oldtimer-Straßenbahn von Hietzing über den Ring bis zum Schottentor
 
Gemeinsames Abendessen
im Palais Ferstl, 1010 Wien, Herrengasse


Übersichtsplan für Rückfahrt von Palais Ferstl

 

Mittwoch 9. Mai 2007 9:00 2. Tag
 
Dr. habil Roland Heinz Mesopische Bewertung von Lichtanlagen
 
DI Dr. Nikolaus Thiemann Beleuchtung von Konfliktzonen im Außenbereich, die neue O-1051
 
Jörg Schneck Intelligente Steuerungssysteme in der Außenbeleuchtung
 
Ing. Bruno Wintersteller Öffentliche Beleuchtung und Qualitätssicherung
Praktische Erfahrungen aus Betreibersicht

 
Prof. Dr.  DI T. Krzeszowiak Bühnenlicht und Hormone
 
  Schlussworte, Einladung zur nächsten Fachtagung

               
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Vortragsinhalte:


     Umsetzung EU-Richtlinie in Österreich

Ing. Ernst Krause

pdf-download Kurzfassung

Der Vortrag soll einen Überblick über die Richtlinie 2002/91/EG, die auch unter den Kurzbezeichnungen EU-Gebäuderichtlinie sowie EPBD bekannt ist, geben. Die Entstehungsgeschichte, die bis zur SAFE-RL 93/76/EWG zurückreicht, wird ebenso gestreift wie die österreichischen Rahmenbedingungen vom Zeitpunkt der Veröffentlichung der Richtlinie bis heute. Inhaltlich wird dem Thema der Tagung entsprechend auf den Beleuchtungsbereich eingegangen. Die Übersicht über den derzeitigen Stand der Legistik und Normung wird durch den Ausblick auf den weiteren Regelungsspielraum abgerundet.
 


     rechtliche Grundlagen - EU-Gebäuderichtlinien, Energie-Dienstleistungsrichtlinie,....

Dipl. Ing. Dr. Georg Benke

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Immer mehr relevante gesetzliche Entscheidungen erfolgen nicht mehr in Österreich, sondern beruhen auf Vorgaben oder Vorlagen aus Brüssel. Deshalb ist es wichtig, die dahinter stehenden Strukturen zu kennen und wissen und welcher nationale Spielraum der Mitgestaltung sowohl von Seiten der Politik aber auch den Marktakteuren gegeben ist. Dies soll anhand der beiden aktuellen Richtlinien - der Gebäuderichtlinie als auch Energie-Dienstleistungsrichtlinie - aufgezeigt werden.

 


     Normenwerk Energieausweis

Dipl. Ing. Reinhold Bacher M.Sc.

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Die sechs OIB-Richtlinien, welche die in den Bundesländern bisher unterschiedlichen, techni-schen Bauvorschriften vereinheitlichen und gleichzeitig die Anforderungen der EU-Gebäuderichtlinie erfüllen sollen, sowie der OIB-Berechnungsleitfaden "Energietechnisches Verhalten von Gebäuden", welcher die Berechnungsmethode für den Energieausweis definiert, liegen vor. Diese Berechnungsmethode wird zukünftig aber in Normen abgebildet sein, wozu am 01.04.2007 eine ganze Reihe von Normentwürfen (ÖNORM B 8110-6, ÖNORM H 5056 bis H5059) erschienen ist, welche im Rahmen des Vortrags samt einem praktischen Berechnungsbeispiel vorgestellt werden sollen.

 


     Effiziente Integration der Energiebewertung für die Beleuchtung in den Lichtplanungsprozess

Dipl.-Ing. Dip.-Wirt.Ing Wilhelm Bremecker

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Die Berücksichtigung der Beleuchtung bei der Bewertung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden stellt für Lichtplaner eine große Herausforderung dar. Zur Unterstützung des Lichtplaners wird die Energiebewertung für die Beleuchtung in die bewährte Lichtplanungssoftware DIALux integriert. Der Vortrag zeichnet diese Integration in den allgemeinen Lichtplanungsprozess nach, er beschreibt die Einsparpotentiale und Synergieeffekte, die Vorteile der Verwendung der Kernkompetenz einer Fachplanung, aber auch die Grenzen der Integration in den Planungsablauf. Es wird dargestellt, wie eine moderne Softwarelösung den Planer bei der Ermittlung der geforderten Kennzahlen und der Optimierung der Beleuchtungssysteme unterstützt.

 


     Die Möglichkeiten von energiesparenden Lichtkonzepten in Bezug zu Normierung und Architekturbeleuchtung


Ing. Manfred Draxl

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Energieeffizientes Beleuchten kann durchaus als Herausforderung an den Lichtplaner verstanden werden. Die Anforderung der Energieeffizienz zwingt zum konsequenten Lenken des erzeugten Lichtes und zum Einsatz von Leuchten mit hohen Beleuchtungswirkungsgraden, d. h. dass der größte Teil des erzeugten Lichtstromes auf die zu beleuchtende, die zu interessierende Fläche gelenkt wird.

Licht im Aussenraum: Auch hier gilt, gerichtetes auf die tatsächlich zu interessierenden Flächen gelenktes Licht erzeugt eine angenehme Atmosphäre, bei gleichzeitiger Energieeffizienz und mit dem wunderbaren Nebeneffekt, dass die Lichtverschmutzung vermindert wird.


     "Einfluss der Lichtquelle auf die Energieeffizienz  von Beleuchtungsanlagen"


Ing. Peter Seibert

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Wenn wir über "Energieeffizienz von Beleuchtungsanlagen" sprechen - dem Schwerpunkt der LTG Fachtagung 2007 -, dann ist für den Lichtplaner eines der ersten und wichtigsten Kriterien die richtige Auswahl der Lichtquelle. Der Gesichtspunkt Energieeffizienz ist wesentlich, aber auch das Einhalten der Anforderungen durch die einschlägigen aktuellen (zum Teil neuen) Normen für Innen -und Außenbeleuchtung muss gewährleistet sein.
Die Lampenindustrie hat auch in den letzten Jahren wesentliche Neuentwicklungen auf den Markt gebracht, die diese Anforderungen noch besser erfüllen. Innerhalb der Produktfamilien Halogenglühlampe, Leuchtstofflampe, Halogen-Metalldampflampen wurden durch aufwendige neue Technologen Effizienzsteigerungen um bis zu 30% erreicht. Noch höhere Steigerungen wurden und werden bei LED für die Allgemeinbeleuchtung verwirklicht (siehe gesonderter Vortrag).
Diese Entwicklungen erfordern zunehmend noch bessere Kenntnisse des Lichtplaners/Elektroinstallateurs bei der Auswahl der Lichtquelle, sind aber eine große Chance zur Erhöhung der Energieeffizienz von Beleuchtungsanlagen.


     Dimmbare Elektronische Vorschaltgeräte - Befehlsempfänger energieoptimierter Regelsysteme

Christoph Zimmermann

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Dimmbare Elektronische Vorschaltgeräte - Befehlsempfänger energieoptimierter Regelsysteme Energieeffiziente Gebäude und damit auch energieeffiziente Beleuchtungsanlagen werden immer wichtiger und notwendiger. Nicht zuletzt der Gesetzgeber trifft Vorbereitungen den Energieverbrauch von Gebäuden zu messen und zu bewerten und vielleicht später auch einzuschränken. Aus diesem Grund muss bereits jetzt ein Kompromiss zwischen Energiesparen, gesetzlichen Beleuchtungsniveaus, Wohlbefinden und Bedienungskomfort gefunden werden. Nur dimmbare elektronische Vorschaltgeräte mit multifunktionellen Regeleingängen sind in der Lage die Anforderungen zu erfüllen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Regelmöglichkeiten eines elektronischen Vorschaltgerätes bei unterschiedlichsten Anwendungen.


     "LED, die schnellste Lichtquelle der Branche in Sachen EffizienzSTEIGERUNG"

Ing. Karim Momen

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Wie effizient sind LED´s?
Wo liegen diese im Vergleich zu anderen "konventionellen" Leuchtmitteln?
Mit welchen Effizienzsteigerungen ist zu rechnen?
Unter welchen Umständen kann man mit LED´s Energie sparen?
Unter welchen Randbedingungen allgemein sind LEDs zu empfehlen?


     Die neue Sicherheitsnorm für Lampen: IEC 62471

Marko Weber

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Intensive optische Strahlung kann die Haut und die Augen des Menschen schädigen. Basierend auf einer nordamerikanischen Norm (IESNA RP 27) wurde von der CIE eine Norm (CIE S009) zur Einteilung von optischen Strahlern in Risikogruppen erarbeitet, die nun in eine IEC - Lampensicherheitsnorm übernommen wurde. Dazu muss in einem vorgegebenen Abstand die (spektrale) Bestrahlungsstärke bzw., je nach Art des Grenzwertes, auch die Strahldichte bestimmt werden, mit Bewertungskurven gewichtet werden und mit verschiedenen Grenzwerten verglichen werden. Die Risikogruppen geben Auskunft, wie lange man im Referenzabstand dem Strahler ausgesetzt sein kann, bevor es zu einer Überschreitung der biologischen Grenzwerte kommt. Es werden konkrete Fallbeispiele von Lampenklassifizierungen besprochen, die die praktische Anwendung der IEC - Lampensicherheitsnorm verdeutlichen sollen. Ebenso sollen Punkte bezüglich Messung und Bewertung der Ergebnisse besprochen werden, die häufig zu Missverständnissen und Fehlmessungen führen.


     Hohe Beleuchtungsqualität oder Energiesparen?


Ing. Roland Zwazl

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Energiesparen, Energieeffizienzrichtlinie, Klimawandel, CO2-Anstieg usw. sind die Schlagworte, die uns schon einige Zeit begleiten und auch noch einige Zeit beschäftigen werden. Wir alle sind aufgefordert einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Es stellt sich jedoch die Frage nach der Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit oftmals propagierter Maßnahmen.

Im Bereich der Außenbeleuchtung gilt es nicht nur das Thema Energieeinsparung, Kostensenkung und Umweltschutz zu beachten. Seitens der für die Wegeerhaltung und damit auch Beleuchtung verantwortlichen Kommunalvertreter gilt es auch eine Reihe anderer Aspekte zu beachten.


     "Leben mit der EN 13201
                          Praktische Vergleiche von Anwendungsbeispielen nach EN 13201 mit der ON-1050"

Franz Luisi

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Der direkte Vergleich der lichttechnischen Berechnung eines Beleuchtungsprojektes zeigt die wesentlichen Unterschiede der beiden Normen.  Der Gegensatz des durchgehenden "roten Fadens" der EN 13201 zum "blockartigen Vorgehen" mit der ON-1050 wird dadurch sehr deutlich. Die Bewertung in der Klassifizierung, der Blendungsbegrenzung und des Wartungswertes zeigen im Detail den unterschiedlichen Zugang. Aus ökonomischer Sicht ist der Wartungswert die zentrale Größe. Eine detaillierte Betrachtung der einzelnen Faktoren soll die Bandbreite und Grenzen aufzeigen.


      Mesopische Bewertung von Lichtanlagen


Dr. habil Roland Heinz

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Im Vortrag wird die Bedeutung des Dämmerungssehens für die Bewertung von Lichtanlagen dargestellt und an Fallbeispielen erläutert.
Erste Vorschläge einer Anpassung der EN 13201 werden daraufhin kritisch diskutiert.


     Beleuchtung von Konfliktzonen im Außenbereich, die neue O-1051


Dipl. Ing. Dr. Nikolaus Thiemann

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Durch das in Kraft treten  der europäischen Normenreihe EN 13201 , wurde die Österreichische Norm O-1050 außer Kraft gesetzt. Daher wurde es notwendig jene Bereiche die bisher auch durch die O-1050 geregelt waren, die aber nun weder durch die O-1050 noch durch die Normenreihe EN 13201 abgedeckt werden, für Österreich neu zu definieren und regeln. Im Wesentlichen sind das Konfliktzonen wie Schutzwege, Kreisverkehr, Fahrbahnteiler, etc. Im Vortrag wird, ausgehend vom menschlichen Sehempfinden, und an Hand von Praxisbeispielen der Inhalt und der Umgang mit der Norm der O-1051 erläutert.
 

     Intelligente Steuerungssysteme in der Außenbeleuchtung


Jörg Schneck

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In der Vergangenheit beschränkte sich die Steuerung der Straßenbeleuchtung auf das Ein-, Ausschalten in undirektionaler Richtung. Hierzu wurde typischer Weise die Rundsteuertechnik und in Einzelfällen auch dediziert Kabel eingesetzt. Die technischen Möglichkeiten des Systems sind jedoch bereits seit langem ausgeschöpft. Seit einiger Zeit stehen jedoch alternative Möglichkeiten zur Datenübertragung und Vernetzung zur Verfügung. Welche Systeme sind von Bedeutung, worin unterscheiden sie sich und welche Möglichkeiten bieten sie als Grundlage für die Intelligente Steuerung der Außenbeleuchtung. Worauf ist zu achten man vor der Entscheidungsfindung für den Einstieg in eine zukünftige Technik steht.
 


     "Öffentliche Beleuchtung und Qualitätssicherung Praktische Erfahrungen aus Betreibersicht"


Ing. Bruno Wintersteller

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In Zeiten sinkender Personalressourcen, steigenden Arbeitsanforderungen und steigendem Zeitdruck bei Neubau und Instandhaltung, wird der Qualitätssicherung in allen Bereichen der öffentlichen Beleuchtung möglicherweise zu wenig Bedeutung beigemessen. Kosten, Planung, Technik, Energieeffizienz und Lichtverschmutzung stehen im Vordergrund.
Anhand von Beispielen werden wirtschaftliche und haftungsrelevante Auswirkungen für den Anlagenbetreiber erarbeitet. Die Lösungsansätze der Stadt Salzburg sollen Anregung und Motivation sein, entsprechendes Augenmerk auch auf dieses Thema zu lenken.


     Bühnenlicht und Hormone


Prof. Dr. Dipl. Ing. Tadeusz Krzeszowiak

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Nach der medizinischen Entdeckung einer neuen fünften Art von Licht-Rezeptoren im menschlichen Auge, die als direkte Verbindung von der Netzhaut zum Hypothalamus-Hypophyse-Zentrum und zur Epiphyse nachgewissen wurde, widmet man sich intensiv der Erforschung der physiologischer Wirkung von Licht und Farbe auf den menschlichen Organismus. Im Sinne der Forschungsergebnisse erweist sich nunmehr das Bühnenlicht als ein Instrument und Werkzeug, das gezielt die Emotionen und Empfindungen, Gefühle und psycho-physiologische Reaktionen der Agierenden auf der Bühne und der Zuschauer steuern kann. Musste man sich bisher auf die bloßen Bühnenerfahrungen stützen, so kann man heute auf die Forschungsergebnisse zurückgreifen und Lichtstimmungen präziser planen als man das bis jetzt konnte.


 

               
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