Veranstaltet von der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs
am Dienstag, 11. Mai 2004 und Mittwoch, 12. Mai 2004 Salzburg
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Salzburg Congress
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Vortragsinhalte:
Licht-Ordner 2. Teil
Vorstellung des 2. Teiles des Licht-Ordners
Dipl. Ing. Dr. Nikolaus Thiemann
Anlässlich der Tagung der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs (LTG) 2004 wird der zweite Teil des inzwischen schon im Bereich der
Außenbeleuchtungsanlagen zur Regel der Technik gewordenen LICHT-Ordners des Arbeitskreises Öffentliche Beleuchtung (AKÖB) vorgestellt. Es werden
die Kapitel "Licht und Umwelt", "rechtliche Informationen" zur
Straßenbeleuchtung, "Neue Technologien" und "Sicherheit" bei der Ausführung von Beleuchtungsanlagen, sowie ein ausführlicher technischer
Anhang veröffentlicht.
Normen der Lichttechnik
Dipl. Ing. Peter Dehoff
Farb- und helligkeitsdynamische Lichtszenarien
unter Einsatz von geschliffenem Kristallglas
Harald Weingärtner
Innovative Lichtsteuerungen in Kombination mit geschliffenem Kristallglas und lichtaktiven Trägermaterialien
unter Berücksichtigung des circadianen Wirkungsfaktors
Lichtsteuerungen in Verbindung mit Beleuchtungsanlagen haben in zunehmenden Maß in der
Architektur und Lichtplanung an Bedeutung gewonnen.
Als weitere Anwendungen für Zukunftsvisionen in der Architektur werden folgende Lichtszenarien vorgestellt:
Herkömmliche u. bustaugliche Elektroinstallationen
Kosten-Nutzen-Vergleich
Heinz Meyer
Viele Betriebe haben bereits das Gebäude als neues Tätigkeitsfeld entdeckt. Elektroplaner oder Gebäudeleittechniker sind geradezu privilegiert, unterschiedliche gebäudetechnische Systeme zu integrieren, moderne Technik bedarfsgerecht auf den Endkunden anzupassen und innovative Systemlösungen anzubieten. Sie sind echte Know-how Träger und Ansprechpartner Nr. 1 im Gebäude.
Vielleicht ist es gerade jetzt wichtig darüber nachzudenken, wie es gelingt, diesen Wandel unter Beteiligung aller Ressourcen fruchtbar und zielgerichtet zu gestalten, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Denn Wandel birgt auch die Chance, eigene Positionen zu überdenken und sich strategisch neu auszurichten.
Produktionsprozesse und Gebäudestrukturen, Arbeitshierachien und Raumaufteilungen, Zuständigkeiten und Raumformen, kaum ein Bereich der Büroarbeit und ihrer Architektur wird so sein wie es heute ist.
Alle Lichtkomponenten haben sich in den letzten Jahren entscheidend weiterentwickelt. Die Beeinflussung des in den Raum eindringendes Tageslichtes, z. B. durch Fassaden oder Jalousieelemente, verbessert die Klimatisierung, reduziert die Kosten für die künstliche Beleuchtung, steigert das Wohlbefinden in Verbindung mit der neuen Norm 12464 und damit die Motivation und die Arbeitseffizienz der Mitarbeiter.
Die Lichtsteuerung ist ein Bestandteil der Gebäudetechnik, Kommunikationssysteme und Klimatisierung, Tages- und Kunstlichtanteile lassen sich zentral und lokal regeln und steuern.
Moderne Bedienungskonzepte bieten heute einen hohen Komfort und ermöglichen den Mitarbeitern angepasste Raumfunktionen.
Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und die Berücksichtigung von Ökonomie und Ökologie sind Faktoren die heute die Arbeitsumweltbedingungen bestimmen.
Neue Technologien in der Spiegelwerfertechnik
Dr.-Ing. Uwe Slabke
Digitale Fotografie
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ein weiter Weg zu funktionierenden Beleuchtungsstandards für Colormanagement
Prof. Dr. Werner Sobotka
Digitale Kameras werden zurzeit in allen Preisklassen und mit verschiedensten Qualitätsprofilen am Markt angeboten. SLR`s oder digitale Rückteile für Mittel- und Großformat, sind weitere Anwendungsgebiete der Digitaltechnik, wobei seitens der Hersteller bestimmte Qualitätslevel angeboten werden und die dazu verwendeten Chips natürlich bei bestimmter Beleuchtungsart die optimale Qualität erzielen können. Wie dies in Wirklichkeit aussieht wurde durch einen unabhängigen Kameratest an der Höheren graphischen Bundes- Lehr und Versuchsanstalt mit einer eigens dafür entwickelten Testform untersucht und dabei auch der Einsatz verschiedenster Lichtquellen variiert und zwischen den verschiednen Lichtarten beginnend von Tageslicht über zur Verfügung stehende Normlichtarten d50 und D65 hin zu Blitzlicht untersucht, ob die verschieden Lichtquellen einen Einfluss vor allem auf das Auflösungsvermögen haben und wie sich diese Einflüsse auch in Hinblick auf Kameras von 3 –bis 12 Megapixel auswirken. Dabei war die Abschätzung des qualitativen Zusammenspiels einzelner Kamerakomponenten und Beleuchtungsarten und die Beachtung von technischen Spezifikationen, wie Sensorgröße und Brennweite interessant. Es wurde auch der Wirkungsgrad, der das Verhältnis des realen Pixelbedarf pro Linienpaar zum theoretisch minimalen Pixelbedarf einer theoretischen Idealkamera mit Ideallicht zu untersuchen. Ergebnisse und deren Diskussionen werden im Vortrag im Detail erörtert.
Energieoptimierung
im Bereich der öffentlichen Beleuchtung
Praxisbeispiel Salzburg
Ing. Bruno Wintersteller
„Menschengerechte Stadt“, City Beautifikation, nächtliches Erleben der Stadt, Weltkulturerbe, steigender Verkehr, Sicherheit, Beleuchtungspflicht, Lichtverschmutzung, Energieoptimierung, Kostensenkung, Sparbudget, Personalknappheit, ...
In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Öffentliche Beleuchtung heute.
Anhand einiger Praxisbeispiele aus dem Green Light Projekt stellt die Stadt Salzburg ihre Lösungsansätze und Erfahrungen vor. Der Bogen der Energieoptimierung spannt sich dabei von der Straßenbeleuchtung bis zur Anstrahlung.
Dynamische Strassenbeleuchtung
gemäss EN 13021
Andreas Walkling
Der Vortrag soll die Anwendung der dynamischen Strassenbeleuchtung näher erläutern, die verschiedenste Dimmstufen verwendet. Zukünftige Strassen-beleuchtungsanlagen könnten davon profitieren, indem sie ihre Beleuchtungs-niveaus mithilfe von EN13201 den dynamischen Bedingungen öffentlicher Verkehrsflächen besser anpassen.
Innovation digitale Strassenbeleuchtung
Ing. Gerhard Eberl
Die Grundbedürfnisse bei einer Beleuchtung des öffentlichen Raumes sind optimale Ausleuchtung der Verkehrsflächen, nachhaltiger Umgang mit der dafür erforderlichen Energie sowie möglichst geringe Wartungskosten. Die digitale Straßenbeleuchtung vereint im elektronischen Vorschaltgerät die Betriebsfunktion mit der Kommunikationsfähigkeit, die über Schaltknoten und Zentralen vielfache Steuer- Melde- und Kommunikationsfunktionen übernimmt. Im komplexen Planungsvorgang werden die Bedürfnisse der Nutzer erfasst und erfüllt.
Tunnelbeleuchtung, ein wichtiger Teil der Sicherheitstechnik
Ing. Anton Waltl
Etwas über die Sicherheitstechnik in Tunnelanlagen und im Überblick die neuesten Überlegungen bei der Tunnelbeleuchtung und die Hintergründe am Beispiel des Plabutschtunnel
Der Vortrag soll die jahrelange Erfahrung mit Tunnelbeleuchtung aufzeigen und den Einfluss von Leuchtdichte und Unfallzahlen behandelt sowie erfolgreiche Maßnahmen zu Unfallreduzierung mit Hilfe der Beleuchtung wiedergeben. Abschließend weitere Verbesserung bei der Einfahrtsbeleuchtung sowie der Gegenstrahloptik und Details über die Beleuchtungssteuerung im
Plabutschtunnel.
Sicherheit durch Licht im Bahntunnel
Ing.Karl Brandstätter
Um das hohe Sicherheitsniveau der Bahn auch gewährleisten und garantieren zu können, sind vor allem Inspektions- und Instandhaltungsarbeiten – auch in Tunnelanlagen – erforderlich. Damit sich das Bahnpersonal in den Tunnelanlagen zurechtfindet und auf den vorgeschriebenen Randwegen gefahrlos bewegen kann, wurde der „HANDLAUF mit integrierter LED-BELEUCHTUNG“ entwickelt.
Mit dieser Art der Beleuchtung ist es möglich für den Mitarbeiter eine „Wegbeleuchtung“ herzustellen, damit er Gefahrenquellen und Hindernisse im Tunnel rechtzeitig erkennen kann. Weiters werden mit dem gleichen System Rettungsnischen zusätzlich gekennzeichnet.
Neben den bahninternen Vorgaben werden damit auch die Vorschreibungen der Eisenbahn-ArbeitnehmerInnenschutzverordnung (EisbAV) erfüllt.
Neue Technologien für öffentliche Beleuchtungsanlagen
Franz Luisi
Neue lichttechnische Normen (prCEN/TR 13201)) und Erkenntnisse (Umweltbeeinflussung) sowie der Trend zu vielfältigeren Design fordern neue Überlegungen und damit Innovationen.
Die möglichen Lösungen zeigen, dass der Ansatz photometrische Systeme zu optimieren positive Auswirkungen auf die Verkehrsicherheit und alle anderen Kriterien, wie Wirtschaftlichkeit und Berücksichtigung unserer Umwelt haben.
Die Anpassung dieser Systeme an die neuen Technologien der Leuchtmittel zeigen eine Vielfalt von Möglichkeiten.
Zusätzlich sind die bisherigen Grenzen für das Design der Leuchten und Tragwerke wesentlich erweitert.
Lichttechnik, Wirtschaftlichkeit und Design sind somit eine Einheit und kein Gegensatz.
Neue Entwicklungen haben anhand der vorhandenen Produktionsmöglichkeiten den Vorteil, Beleuchtungssysteme optimal an die zukünftigen Erfordernisse anzupassen.
Total Cost of Ownership bei der öffentlichen Beleuchtung
Ing. Bernd Schiller
Eine Straßenbeleuchtungsanlage ist ein langfristiges Investitionsgut mit einer Nutzlebensdauer von 30 Jahren und oft auch noch länger.
Die Anschaffungskosten einer Beleuchtungsanlage betragen über den Produktlebenszyklus betrachtet oftmals nicht mehr als ein Fünftel der Gesamtkosten.
Der Vortrag macht deutlich, wie mit der Beachtung von objektiven Qualitätskriterien die Gesamtkosten einer Straßenbeleuchtungsanlage optimiert werden können.
Dynamic Road Marking
Dipl.Ing. Jörg Kupferschläger
Mit dem derzeitigen Wachstum der Mobilität von 3 bis 5% im Jahr verdoppelt sich in den kommenden zwanzig Jahren das Verkehrsaufkommen. Es ist damit zu rechnen, dass an Verkehrsknotenpunkten diese Rate sogar bei weitem überschritten wird.
Zudem wird das Straßennetz immer dichter. Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer müssen sich mit einem ständig wachsenden Verkehrsaufkommen auseinandersetzen. Sie benötigen in zunehmendem Maße visuelle Informationen, Führungs- und Orientierungshilfen.
Mit dem System der flexiblen Fahrbahnmarkierung (Dynamic Road Marking) können durch den dynamischen Wechsel des Fahrbahnlayouts die vorhandenen Straßen effektiver genutzt werden. Dabei lässt sich das System der flexiblen Fahrbahnmarkierungen, ohne große Verkehrbehinderungen, in einzelnen Sektionen über Nacht in die vorhandene Verkehrsinfrastruktur integrieren.
iPARM ist eine neuartige Leuchte, die in den Straßenbelag eingelassen wird. Sie ist mit in Richtung der Kraftfahrer ausgerichteten LEDs (Licht emmitierende Dioden) bestückt, die den Verkehrsteilnehmer auf Gefahrenstellen aufmerksam machen und ihm als Orientierungshilfe dienen.
Technologiemanagement
in der Leuchtmittelindustrie
vom strategischen Ansatz bis zur High-end-Leuchtstofflampe
Dr. Roland Heinz
Die fortschreitende zeitliche Verkürzung von Technologielebenszyklen erfordert bei den führenden Leuchtmittelherstellern eine zunehmend genauere Planung ihrer Innovationsressourcen. Nur eine gezielt der eigenen Marktposition angepasste Dosierung des Forschungs- und Entwicklungsaufwands sowie systematisches, marktorientiertes Innovationsmanagement (IMS, innovation for market success) tragen nachhaltig zum Unternehmenserfolg bei.
Durch die Erforschung neuer Lampentypen allein lässt sich jedoch die marktseitige Forderung nach immer langlebigeren Leuchtmitteln – insbesondere in der wartungskostenintensiven Außenbeleuchtung - nicht lösen. Vielmehr führt bei den bekannten Leuchtmittelklassen nur das enge Zusammenspiel von oft wenigen neuen Produktmerkmalen eines technologisch sicher beherrschten Leuchtmittels in Verbindung mit verbesserter Qualitätskontrolle während der Leuchtmittelproduktion zum nachhaltigen Produkterfolg.
Im Vortrag werden die für die Lichtmittelindustrie relevanten konzeptionellen Grundlagen des modernen Technologie- und Innovationsmanagements kurz erläutert und der Einfluß von Technologieinnovation und Qualitätskontrolle während der Leuchtmittelproduktion auf die Lebensdauer- und Lichtstromsteigerung von Leuchtmitteln der Außenbeleuchtung (SON/NAV, HPL/HQL, F/TL) am Beispiel von SON PIA, HPL 4 Pro, und den High-end-Leuchtstofflampen TL-D Xtra und TL-D Xtreme dargestellt.
Potentiale neuer keramischer Halogen-Metalldampflampen
Dr. Wolfgang Pietzsch
Halogen-Metalldampflampen mit keramischen Brennerkörpern erzielen inzwischen innerhalb der Lebensdauer eine Farbkonstanz, die sie zu Halogenglühlampen als alternative Punktlichtquelle in Konkurrenz treten lässt. Die Weiterentwicklung des keramischen Brennerkörpers von einem zylindrischen zu einem nahezu runden Gefäß mit gleicher Wandstärke führt zu einer weiter verbesserten Produktqualität. Anhand einiger neuer Lampen wird die zu erwartende Entwicklung mit der runden Brennertechnologie aufgezeigt.
Der kleinste Halogen-Metalldampf-Brenner aus Quarz
Entwicklung und Verwirklichung
Dipl. Phy. Jörg Waldmüller
Eine völlig neue Technologie erobert gegenwärtig die Anwendungsfelder von Metalldampf - Lampen niedriger Leistung. Im Vergleich zu den seit einigen Jahren gängigen „Keramiklampen“ werden deren schon hervorragende Werte durch einen neuen Brenner aus Quarzglas in einigen Parametern noch übertroffen. Entwicklung und Realisierung der neuen Technologie werden vorgestellt.
Licht für die Zukunft - die quecksilberfreie Flachlampe
Dr. Norbert Haas
Der Flächenstrahler OSRAM PLANON® nutzt als eine zweidimensionale quecksilberfreie Entladungslampe völlig neue Technologien: Lichterzeugung durch gepulste dielektrisch behinderte Entladung in Xenon.
An das Elektrodensystem einer flächig ausgebildeten Entladungslampe wird von außen eine geeignete Spannung angelegt, wodurch im Entladungsraum angeregte Xenon-Moleküle erzeugt werden. Beim Zerfall dieser ‘Excimere’ entsteht kurzwellige UV-Strahlung (172 nm), die mit Hilfe eines speziell angepassten UV-Leuchtstoffes in sichtbares Licht umgewandelt wird.
Durch das Einfügen einer elektrischen Isolierung zwischen dem Entladungsraum und den Elektrodenbahnen sowie einer gezielt gewählten, gepulsten elektrischen Anregung wird eine hohe Effizienz der Xenon-Excimerstrahlung sowie eine extrem lange Nutzlebensdauer von bis zu 100000 Stunden erreicht.
PLANON-Lampen zeichnen sich durch eine hohe Leuchtdichte und eine homogene Lichtverteilung auf der Lampenoberfläche aus. Aufgrund der Quecksilberfreiheit ist der Lichtstrom im gesamten Temperaturbereich von –30°C bis 85°C konstant. Die Lampe ist schaltfest und benötigt keine Aufwärmzeit.
PLANON-Lampen werden zur Zeit in Diagonalen von 10.4” bis 21.3” hergestellt. Hauptanwendungen sind die Hinterleuchtung von industriellen und medizinischen Display Monitoren, die Verwendung als Effektlichtquelle in der Architekturbeleuchtung und als Filmlicht bei Film- und Studioaufnahmen.
Innovationen in bezug auf Design und Funktionalität der Lampe ermöglichen künftig die Produktion von noch flacheren und leichteren PLANON-Lampen mit Diagonalen bis 32“ und größer. Hauptanwendungsgebiet wird die Hinterleuchtung von Flachbild-Fernsehgeräten (LCD-TV) sein.
Active light in medizinischen Bereichen
Micro Pyramiden Optik
Michael Cremer
Die Lösung der Beleuchtungsaufgabe hat sich immer der Herausforderung zu stellen, sowohl ein für die Beschäftigten optimales Licht zum Arbeiten, als auch für die Patienten das geeignete Licht zum Wohlfühlen und Kommunizieren zu schaffen. In allen Patientenzimmern gibt es unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern und persönlichem Geschmack. Daher sollte der Einsatz von farbigem Licht sehr ausgewogen erfolgen und die Raumsituation nicht in monochromatisches Licht tauchen.
Lichträume - ein Kapitel der Raumkunst
Phänomene der visuellen Raumwahrnehmung
Dipl. Ing. Martina Tritthart
Die Lichtkunst entwickelte sich aus der Lichttechnik - heute kann die Lichtgestaltung von den Erkenntnissen der Lichtkünstler profitieren: Robert Irwin, James Turrell, Nan Hoover und Mischa Kuball entwickeln ihre Konzepte aus den Erfahrungen der Wahrnehmung von Raum und setzen Licht als Medium ein, sei es als räumliches Phänomen oder als Informationsträger in Sensibilisierungsprozessen. Im Vordergrund steht nicht die Objektbeleuchtung, sondern der Raum selbst wird zum Kunstwerk.
http://www.imagine-space.net
Wandel der Büroarbeit - Wandel der Beleuchtung
Dipl. Ing. Sylke Neumann
In den letzten Jahrzehnten haben sich die Bedingungen für die Büroarbeit ständig gewandelt. Die Computertechnik, Soft- und Hardware, wird ständig weiterentwickelt. Die Dienstleistungsgesellschaft, in der wir uns befinden, verlangt eine hohe Flexibilität und Kreativität bei der Erledigung der Ar-beitsaufgaben. Für die Mitarbeiter müssen Arbeitsmittel, -plätze und -umgebung sowie die
Arbeitsorganisation an diese Anforderungen angepasst werden. Die Möglichkeit des Datenaustausches, der Kommunikation und Information über Intra- und. Internet per E-Mail erlauben es, die Büroarbeit
sowohl zeitlich als auch örtlich flexibel auszuführen.
Aus diesen Gründen sind in den letzten Jahren neue Organisationsformen für die Büroarbeit
entstanden, die durch neuartige Raumkonzepte ergänzt werden.
Diese Tendenz muss bei der Planung von Beleuchtungsanlagen, die beim Betreiber und bei den Mitarbeitern eine hohe Akzeptanz erzielen, berücksichtigt werden.
Anhaltspunkte dafür liefert die BGI 856 „Beleuchtung im Büro“. Diese Informationsschrift hat die
Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) gemeinsam mit der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft e.V. (LiTG) herausgegeben. Die BGI 856 wird auch von der Lichttechnische Gesellschaft Österreichs (LTG) und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt Österreichs (AUVA) mitgetragen.
In dem Vortrag wird auf folgende wichtige Aspekte für die Beleuchtungsplanung eingegangen:
• die Güte der Entspiegelung und die Darstellungsart (Positiv- oder Negativdarstellung) der Bildschirmanzeige,
• die Art der Möblierung und
• Raumkonzepte und Organisationsformen.
Es werden Hinweise gegeben, wie auf die neuen Organisationsformen und Raumkonzepte
• Kombibüro
• Variables Büro
• Call Center
• Office at Home
• Desk Sharing
abgestimmte Beleuchtungslösungen entwickelt werden können und welche Wechselwirkungen
zwischen Arbeitsaufgabe, Arbeitsmitteln und Arbeitsorganisation dabei zu beachten sind.
Anforderung an Notlichtbetriebsgeräte
für Einzelbatterieversogungssysteme
Cristoph Zimmermann
Mit den neuen europäischen Spezifikationen für den Einsatz von Notlichtbetriebsgeräten mit Einzelbatterieversorgung in Leuchten werden die Anforderungen an die Geräte und vor allem an die Wartung neu definiert.
Der Vortrag zeigt welche Möglichkeiten die Industrie in naher Zukunft haben wird und welche Vorteile sich daraus für den Endverbraucher bzw. Betreiber ergeben.
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