LTG Schulungsseminar Außenbeleuchtung 2007
                            neue Normen

L T G

Veranstaltet von der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs

am Donnerstag den 11. und Freitag den 12. Oktober 2007 in Wien

Hotel Favorita
1100 Wien, Laxenburger Straße 8-10

Anreiseinformation
 

Anmeldung  im LTG-Sekretariat oder online

Anmeldeschluss: Donnerstag  27. 9.  2007

CD-ROM mit allen Vorträgen um 50,-- Euro (excl. MWSt.)  nach der Tagung erhältlich.
Bestellung:  im LTG-Sekretariat oder online

Formulare zum Downloaden:

Seminarkosten
Fax-Anmeldung
Einladung

Plan U-Bahnnetz Wien

Plan Wien

 

Zusatzinformationen für angemeldete Seminarbesucher

 

Anmeldung:  im LTG-Sekretariat oder online

 Nicht-
Mitglieder
LTG
Mitglieder
Studenten
mit
Nachweis

Kostenbeitrag Schulungsseminar

 

Frühbucher bis 6. September 2007 

Eine Teilnahme zu Mitgliederkonditionen setzt einen bezahlten Mitgliederbeitrag voraus.

Stornogebühr und Manipulationsgebühr
Bei Storno vor Anmeldeschluss und Buchungsänderungen
 

Anmeldeschluss Donnerstag 27. September 2007
Bei Storno nach Anmeldeschluss oder bei Nichterscheinen ist der volle Kostenbeitrag zu entrichten

 

  
550,--

 

500,--

 

 

50.--
 

 
275,--

 

250,--

 

 

50.--


Alle Preise in Euro ohne Mehrwertsteuer

 
137,50

 

125,--

 

 

50.--

CD-ROM mit allen Vorträgen (excl. MWSt.)
(Erst nach der Veranstaltung lieferbar!)

Mitglieder der LTG 25,-- Euro
Nichtmitglieder:   50,-- Euro
Student (mit Ausweis) 12,50 Euro

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Beginn 8 Uhr 30 Donnerstag 11. Oktober 2007
Franz.- Josef  Müller
Hannes Schmutzer
DI Dr. Nikolaus Thiemann
Begrüßung
"LTG – Arbeitskreis Öffentliche Beleuchtung
Lichtordner - Licht im öffentlichen Raum"
Ing. Christian Richter
 
Überblick, Grundlagen der Lichttechnik
"Was ist Licht , das menschliche Auge, lichttechnische Begriffe,
Blendung und Kontrast, V(λ)-Kurve"
Horst Fössl Haftungsfragen bei Straßen- und Außenbeleuchtung
Haftungsfragen, Wegehalterhaftung, Verkehrssicherungspflicht, Bauwerkehaftung,….
Ing. Peter Seibert
Ing. Ulrich Mathis
Leuchtmittel und Betriebsgeräte
Das Wechselspiel zwischen Vorschaltgeräten und Leuchtmittel; Netzrückwirkungen, Temperatureinflüsse, EVG in der Außenbeleuchtung
Ing. Robert Mark Tragsysteme, Probleme in der Praxis
Tragsysteme: Ein Überblick, Prüfung, Probleme
Franz Luisi Leuchten und ihre Tücken
"CE-Kennzeichnung, Leuchtsysteme indirekt, direkt,
energieeffizienter Einsatz von Leuchten, Spiegeloptik u. deren Materialien,
Leuchtenabdeckgläser, Wartung/Reinigung"
Dipl. Ing. Dr.
Nikolaus Thiemann
Normen der Straßenbeleuchtung
EN 13201, O 1051, Fußgeherübergang, Konfliktbereiche, Wartungswerte, Rollenverteilung in der Planung und Errichtung, praxisnahe Anwendung
Ing. Karl Brandstätter Normen der Elektrotechnik
"ÖVE EN1, ÖVE/ÖNORM E 8001, etc. Schutzmaßnahmen, Nullung, Prüfung, Umgang mit alten bestehenden Anlagen"
Ing. Ernst Thaller Die Straßenbeleuchtung aus Sicht eines Verkehrsexperten
"Notwendigkeit von Straßenbeleuchtungen im Freilandbereich,
bzw. verkehrsbehördliche Vorschreibungen, Situierung,
Vor- und Nachteile einzelner Praxisfälle"
Norbert Kolowrat Licht als Dorf- und Stadtgestaltung
"Anstrahlung, Architektur, Anwendung,
Sicherheit und Lichtimmissionen, ein Ausblick"
Hannes Schmutzer
DI Dr. Nikolaus Thiemann
Überblicksvortrag Workshop Außenbeleuchtung 2008
Fragestunde, Diskussion, Ausbildung zum geprüften Lichttechniker der LTG
 
ca. 19 Uhr Projektbesichtigung
Dipl.Ing. Susanne Lettner
Ing. Heinrich Hafner
Beleuchtungsprojekt Ringstraße, Wienflussweg
Führung
   
  Freitag 12. Oktober 2007, Vormittags
8 Uhr 30 Wahlweise Besuch von:
Ing. Michael Zartl Besuch AE - Lichtmesseinrichtung
Oberlaaer Straße 253, 1232 Wien
DI Dr. Nikolaus Thiemann Besuch Lichttechnischen Labor
Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien
Rinnböckstraße 15, 1110 Wien
 
11 Uhr Wahlweise Besuch von:
Franz.- Josef  Müller Besuch Philips – Lichtstudio
Triesterstrasse 64, 1100 Wien
Dipl. Ing. Gudrun Schach Besuch Lichtforum - Wien
Jasomirgott Strasse 3-5, 1010 Wien

Programmänderungen vorbehalten!


               
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Vortragsinhalte:


Überblick, Grundlagen der Lichttechnik

Ing. Christian Richter

Es wird versucht, ohne in die technischen Tiefen vorzudringen, einen verständlichen Querschnitt über die angewandte Lichttechnik im Bereich der Außenbeleuchtung anzubieten:

• Was ist Licht
• Das elektromagnetische Spektrum
• Das menschliche Auge
• Aktionsspektren: Visuelle & nicht-visuelle Effekte
• Tag- und Nachtsehen genormte Helligkeitsfunktion v()
• Dämmerungssehen (mesopischer Bereich)
• Lichtquellen für die Straßenbeleuchtung
• Lampenaufbau und Betrieb
• Lichtfarbe - Farbtemperatur - Farbwiedergabe
• Spektrale Zusammenhänge
• Artenschutz
• Lichttechnische Grundbegriffe
• Kontrast und Blendung
• Blendungsbewertung mittels TI-Faktor
• Grenzen der Wahrnehmung
• Lichtstärkeverteilung
• Immissionen
• Beleuchtungsniveau, ISO-Linien
• Hinweis auf Meßmethoden
• Bedeutung des Dämmerungssehens für die Bewertung von Lichtanlagen
Aktuelle Trends und Vorschläge zur Anpassung der EN 13201 bei verschiedenen Leuchtmitteln.


Haftungsfragen bei Straßen- und Außenbeleuchtung

Horst Fössl

In diesem Vortrag werden die in Österreich geltenden Rechtsvorschriften für die Beleuchtung im Überblick dargestellt und vor allem die haftungsrechtlichen Fragen für Straßen- und Wegehalter, Betreiber von Beleuchtungsanlagen und für Fachfirmen unter Bedachtnahme auf einschlägige Gerichtsentscheidungen praxisnah dargestellt.

 


Leuchtmittel und Betriebsgeräte

Ing. Peter Seibert
Ing. Ulrich Mathis

Moderne Leuchtmittel und Betriebsgeräte sind Voraussetzung und Ausgangsprodukt für effiziente Beleuchtungsanlagen auch in der Außenbeleuchtung.

Wirtschaftliche Lampen für die Außenbeleuchtung sind Natriumdampf-Hochdrucklampen, für das immer mehr geforderte "weiße Licht" Halogen-Metalldampflampen und auch Leuchtstofflampen in neuer Technik mit konstantem Lichtstrom über einen weiten Temperatubereich. Kurz wird zum Stand der LED berichtet.

Moderne Lampen zeichnen sich durch eine hohe Lichtausbeute und eine lange Lebensdauer aus. Diese werden durch das Vorschaltgerät unterstützt und mitbestimmt. Auf die Funktion, die Betriebsweise und spezielle Eigenschaften der Betriebsgeräte für alle Lichtquellen wird im Detail eingegangen.


Tragsysteme, Probleme in der Praxis

Ing. Robert Mark

Betreiber von Beleuchtungsanlagen haben in der Praxis große Verantwortung mit der richtigen Prüfung und der Dokumentation des Zustandes von Tragsystemen.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Beleuchtungssysteme zu befestigen: Maste, Abspannmaste, Seilgehänge, Wandausleger um nur einige zu nennen. Wie und in welchem Abstand werden diese Tragsysteme geprüft?

Viele dieser Elemente sind bereits seit Jahrzehnten bei jedem Wind und Wetter im Einsatz

Die Energie Graz berichtet über Beispiele aus der täglichen Praxis.
 

Zum Vortragenden:
Ing. Robert Mark ist Leiter der Abteilung Beleuchtung der Energie Graz GmbH & Co KG. Sein Aufgabenbereich erstreckt sich über die Projektierung und Errichtung von Beleuchtungsanlagen im Außenbereich bis hin zur Weihnachtsbeleuchtung, sowie die Wartung, Instandhaltung, Betriebsführung von 13.000 Masten, 26.000 Leuchten, 1250km Beleuchtungskabel- und Freileitungen, 120 km Seilgehänge, der öffentlichen Beleuchtung in Graz und Umlandgemeinden.
Herr Ing. Robert Mark ist Vorstandsmitglied der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs


Leuchten und ihre Tücken

Franz Luisi

Die mechanische und elektrische Ausführung einer Leuchte ist einer der wesentlichen Faktoren der Wirtschaftlichkeit von Straßenbeleuchtungsanlagen.

Die Verarbeitung der verschiedenen Materialien und ihre Güte beeinflussen vor allem die photometrische Effizienz und die Dichtheit der Leuchte.

Die sich daraus ergebenden vielfältigen Leuchtentypen, mit ihren unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften, erlauben es dem jeweiligen Anforderungen möglichst gerecht zu werden.

Die Prüfmethoden, die zum Teil über die vorgeschriebenen Normen hinausgehen, zeigen welche Möglichkeiten der derzeitige Stand der Technik bietet.

Schlussendlich ist der praktische Einsatz vor Ort und die dadurch gewonnenen Erfahrungen der Motor weiterer Verbesserungen und Innovationen.


Normen der Straßenbeleuchtung

Dipl. Ing. Dr. Nikolaus Thiemann

Im Vortrag werden die aktuellen Normen der Straßenbeleuchtung in Österreich vorgestellt. Neben einem Überblick über deren Inhalt soll vor allem deren praxisgerechte Anwendung bei der Planung, Errichtung und Betrieb von Straßenbeleuchtungsanlagen dargestellt werden.
Insbesondere wird auf die neue Norm zur Beleuchtung von Konfliktzonen (Schutzwegen, Kreisverkehr, Fahrbahnteiler, etc.) und deren Auswirkung und Umsetzung eingegangen. Es werden die Grundlagen bei der Planung einer Straßenbeleuchtung gemäß Normenwerk sowie Beispiele zur praktischen Überprüfung der Einhaltung der Normen vorgestellt.
 


Normen der Elektrotechnik

Ing. Karl Brandstätter

Jede Beleuchtungsanlage ist eine elektrotechnische Anlage. Die Planung, Errichtung, Instandhaltung und der Betrieb der Beleuchtungsanlage hat somit nach den Vorgaben des Elektrotechnikgesetzes, der Elektrotechnikverordnung sowie den jeweiligen Normen und Regeln der Technik zu erfolgen.

Damit das Schutzziel des Elektrotechnikgesetzes - der Schutz von Personen, Sachwerten und Nutztieren - gewährleistet werden kann, sollen die wesentlichsten Normen vorgestellt werden.

Neben der Erstprüfung ist für den Anlagenverantwortlichen die regelmäßige Wiederholungsprüfung sehr wichtig, wobei die Probleme vor allem der Bestandsanlagen besprochen werden sollen.


Die Straßenbeleuchtung aus Sicht eines Verkehrsexperten

Ing. Ernst Thaller

Licht trägt im Verkehrsraum wesentlich zur Verkehrssicherheit während der Dunkelheit bei.
Vor allem das Beleuchten von Konfliktbereichen, wie Schutzwege, Kreuzungen und Kreisverkehrsanlagen, erhöht das Erkennen von Hindernissen im Straßenraum.
Die Wahl der Lichtfarbe, die Situierung und möglichst hohe Blendfreiheit der Beleuchtung sollen den Verkehrsteilnehmern eine Unterstützung im Straßenverkehr während der Nachtstunden bieten.

Der Vortrag gliedert sich in folgende Themenbereiche:

– Notwendigkeit von Straßenbeleuchtungen
– Verkehrsbehördliche Vorschreibungen
– Situierung
– Wahl der Lichtfarbe
– Erfahrungen beim Betrieb


Licht als Dorf- und Stadtgestaltung

Norbert Kolowrat

• Ziele der Ortsbeleuchtung und Licht - Gestaltung
• Grundkonzept-Masterplan: ein praktischer, ganzheitlicher Zugang zur Beleuchtung
• Dynamische Gebäudeanstrahlung, anhand von einem konkreten Beispiel
(Lichtplanung, Lichtlösungen, Lichtsteuerungssystem basierend auf dem DMX-Protokoll)

 


Programmänderungen vorbehalten!


 

               
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