Schulungs-Seminar Außenbeleuchtung

L T G

Veranstaltet von der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs

am Donnerstag, den 6. und Freitag den 7. Oktober 2005

Veranstaltungsort: Wien

   

 aktuelle Seminarübersicht 

CD-ROM mit allen Vorträgen (excl. MWSt.)

Mitglieder der LTG 25,-- Euro
Nichtmitglieder:   50,-- Euro
Student (mit Ausweis) 12,50 Euro

Bestellung:  im LTG-Sekretariat oder online


 

Hr. Schöner ,  Hr. Schmutzer Begrüßung
Dipl. Ing. Dr. Nikolaus Thiemann Licht-Ordner 2. Teil
Hr. Richter Überblick, Grundlagen der Lichttechnik
Hr. Seibert Leuchtmittel
Hr. Mathis Betriebsgeräte
Hr. Luisi Planungsgrundlagen der Außenbeleuchtung 
Hr. Luisi, Hr. Richter Außenbeleuchtungsnorm ÖNORM EN 13201
Hr. Fritthum Lichtberechnungsprogramm DIALux Version 3. - 4.
Hr. Glock LED – Leuchten im Außenbereich
Hr. Heibl Licht als Dorf- und Stadtgestaltung
Hr. Schneider Fußgeherzonen, Spiegelwerfertechnologie
Hr. Wintersteller Stadt - Licht & Wasser 

 

                             

 


               
   Top                 Home

Vortragsinhalte:

Licht-Ordner 2. Teil
Vorstellung des 2. Teiles des Licht-Ordners 


Dipl. Ing. Dr. Nikolaus Thiemann

pdf-download Kurzfassung

Anlässlich der Tagung der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs (LTG) 2004 wurde der zweite und letzte Teil des inzwischen schon im Bereich der Außenbeleuchtungsanlagen zur Regel der Technik gewordenen LICHT-Ordners des Arbeitskreises Öffentliche Beleuchtung (AKÖB) vorgestellt. Es werden die Kapitel "Licht und Umwelt", "rechtliche Aspekte" von Beleuchtungsanlagen, "Sicherheit bei Lichtanlagen" und ein Ausblick auf "neue Technologien" sowie ein ausführlicher technischer Anhang veröffentlicht. 

Nachdem der erste Teil des LICHT-Ordners bereist 2003 veröffentlicht wurde, und die Nachfrage sehr groß war, kann nun mit dem zweiten Teil der Ordner abgeschlossen werden.

Der Ordner ist als Nachschlagewerk für Personen, die mit Außenbeleuchtung zu tun haben gedacht, damit sie rasch, sicher, aktuell und richtig informiert sind. 

Die Publikation wurde derart gestaltet, dass sie zum Einen so ansprechend und animierend ist, dass auch ein vielbeschäftigter Entscheidungsträger (z.B. Bürgermeister, Gemeindesekretär,...) hineinsieht, etwas blättert und erste Informationen als „Schlagworte“ mitnimmt. Aber auch für den fachlich Interessierte bietet diese Mappe sehr viel Interessantes und Neues und hilft in der Praxis sich im rasch ändernden Regel- und Normenwerk zurechtzufinden, um richtige Entscheidungen treffen zu können. 

In weitere Folge werden laufend und anlassbezogen weitere Ergänzungsblätter erstellt, bzw. Austauschblätter produziert. Sollten Sie ein Abonnement für Nachlieferungen bestellen wollen oder bestellt haben, erhalten Sie diese aktuellen Nachlieferungen automatisch von der LTG zugesandt, und sind somit immer auf dem neusten Stand. 

Vertrieb

Der Ordner kann direkt beim Sekretariat der LTG oder über das Internet ( http://www.ltg.at ) bezogen werden. Bei Veranstaltungen der LTG oder Partnerorganisationen werden auch Info-Folder zum Ordner aufliegen, mit denen Sie diese bestellen können.


Überblick, Grundlagen der Lichttechnik


Hr. Richter, AE - Austria GmbH

• Was ist Licht
• Das elektromagnetische Spektrum
• Das menschliche Auge
• Aktionsspektren: Visuelle & nicht-visuelle Effekte
• Lichtquellen
• Lampenaufbau und Betrieb
• Lichtfarbe - Farbtemperatur - Farbwiedergabe
• Spektrale Zusammenhдnge
• Artenschutz
• Lichttechnische Grundbegriffe 
• Kontrast und Blendung 
• Grenzen der Wahrnehmung
• Lichtstдrkeverteilung 
• Immissionen
• Beleuchtungsniveau, ISO-Linien
• Berechnung der Beleuchtungsstärke mittels Punktmethode
• Hinweis auf Meßmethoden


Leuchtmittel


Hr. Seibert, Osram GesmbH

Die Beleuchtung im öffentlichen Bereich aber auch für Sportstätten hat in den letzten Jahren wesentliche Impulse vor allem auch durch neue Lichtquellen erhalten.
Hohe Wirtschaftlichkeit durch geringe Energiekosten und lebensdaueroptimierte Lichtquellen für lange Wartungszyklen sind Merkmale, die von Entladungslampen gefordert werden.
Natriumdampf-Hochdrucklampen, sowie Kompaktleuchtstofflampen und Leuchtstofflampen -in neuer Technik mit konstantem Lichtstrom über einen weiten Temperaturbereich- sind wirtschaftliche Lichtquellen für die öffentliche Beleuchtung. Halogen-Metalldampflampen werden immer mehr eingesetzt, wenn "weißes Licht" für repräsentative Bereiche gewünscht wird. 
Für Sportstätten, Anstrahlungen etc. stehen Lichtquellen in einem Leistungsbereich von 35 - 2000 Watt zur Verfügung. 


Betriebsgeräte


Hr. Mathis, Tridonic Atco GmbH&CoKG

Moderne, effiziente Leuchtmittel benötigen Vorschaltgeräte. Ein Überblick
über die Funktion der Vorschaltgeräte erleichtert die Auswahl für die
einzelne Anwendung.
Neue Vorschaltgerätetechnologien erlauben erweiterte Eigenschaften der
Leuchtmittel, über Einzeladressierung und Dimmen eröffnen sich neue
Möglichkeiten der Energieoptimierung und der Szeneneinstellung in der
Stadtbeleuchtung.


Planungsgrundlagen der Außenbeleuchtung 


Hr. Luisi , Luisi Schreder Lichttechnik

Die theoretischen Grundlagen werden mit praktischen Anwendungsbeispielen und Informationen ergänzt.

Normen und ihre allgemeine Anwendung in der Projektierung
Zukünftige Normvorhaben - "Lichtimmissionen" und "Kritische Verkehrszonen"
Prinzipielle Sicht der Schutzwegbeleuchtung
Optische Systeme und ihre Bedeutung für die praktische Anwendung


Außenbeleuchtungsnorm ÖNORM EN 13201

 
Hr. Luisi, Hr. Richter, LTG


Lichtberechnungsprogramm DIALux Version 3. - 4.


Hr. Fritthum, Philips Licht GmbH

Wie kann man DIALux effektiv in der Planung für Straßen-, Sportplatzbeleuchtung 
und bei der Citybeautification einsetzen. 
DIALux ist nicht nur ein Lichtberechnungsprogramm, sondern auch ein gutes Werkzeug 
für Visualisierungen. DIALux ist ein Programm, welches ständig weiterentwickelt und 
aktualisiert wird - alle im Moment gültigen EN-Normen sind bei der Entwicklung mit eingeflossen. 


Fußgeherzonen, Spiegelwerfertechnologie


Hr. Schneider, Siteco GmbH

pdf-download Kurzfassung

Warum beleuchten wir unsere Städte*?
Jede Stadt muss sich heute einem scharfen Wettbewerb stellen um die Ansiedlung von Unternehmen, um die Anlockung von Kaufkraft und um die Werbung als attraktives Reiseziel. 
Verlängerte Ladenöffnungszeiten, verkaufsoffene Sonn- und Feiertage, Werbekampagnen und Events werden dazu benutzt, um das Profil einer Kommune zu schärfen, um eine eindeutige Identität, ein klares Image und ansprechende, unverwechselbare Atmosphäre in der Stadt zu schaffen.
Gutes Licht kann dabei enorm hilfreich sein!

Wie beleuchten wir unsere Städte?
Bei der Beleuchtung von Fußgeherzonen und innerstädtischen Bereichen ist die Einhaltung von Gütekriterien zwingend. Die wichtigsten dieser Gütekriterien werden im Vortrag angesprochen.
Nur eine enge Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen einer Stadt, den Lichtplanern, den Elektroplanern, den Leuchtenherstellern und den ausführenden Firmen ergeben ein optimiertes Lichtkonzept. 
Ein Masterplan, in dem die Beleuchtung und Architektur der Stadt ganzheitlich gesehen wird, ergibt ein stimmiges Gesamtkonzept.
Das Prinzip der Lichtpunktzerlegung in der Spiegel-Werfer-Technologie eignet sich besonders zur Beleuchtung von innerstädtischen Bereichen. 
Viele Einzelfacetten zerlegen das gebündelte Licht in kleine Lichtpunkte, die nahezu nicht blenden und innerstädtische Bereiche brillant ausleuchten.
Am Beispiel zahlreicher ausgeführter Anlagen werden die Vorteile dieser Technik erläutert.


Stadt - Licht & Wasser 


Hr. Wintersteller, Magistrat Salzburg

pdf-download Kurzfassung

Licht und Wasser - eine Herausforderung der besonderen Art

Umsetzung am Praxisbeispiel Salzburg

Brücken und Brunnen sind prägende Elemente im Stadtbild Salzburgs.
Die Salzach - Brücken verbinden die durch den Fluss getrennten Teile der Stadt. Teils filigrane Meisterwerke über der unberechenbaren Urkraft des Elementes, teils zentrale Verkehrsadern, aber auch Wegstücke, die zum Verweilen vor der einzigartigen Kulisse einladen.
Licht in vielerlei Anwendungen ist auch hier längst selbstverständlich geworden: Licht gibt Sicherheit und bietet Hilfe bei der Orientierung im dunklen urbanen Umfeld. Licht ist Werkzeug um Atmosphäre und Identität zu schaffen.


Wasser als Lebensquell zum menschlichen Gebrauch in Brunnen gefasst - über Jahrhunderte entstandene Kunstwerke und Kulturzeugnisse. Bei Tag und besonders in der Nacht. Lebendiges Wasser durch Licht in Szene gesetzt. Licht, das erzählt und Wasser als Mittel um Licht greifbar zu machen.

Zu den Aufgaben der Fachdienststelle Öffentliche Beleuchtung gehört neben dem vielfältigen Spektrum der Beleuchtung auch der Betrieb von technischen Einrichtungen in Brunnen (Umwälzanlagen, Ventilsteuerungen, etc.).

In Zeiten knapper Finanzen ist Innovation gefordert, um die Aufgaben und Erwartungen trotzdem erfüllen zu können. Projekte zur Energieeinsparung und zum sparsamen Umgang mit dem Lebenselixier Wasser werden von den Spezialisten der Stadt entwickelt und umgesetzt.


               
   Top                 Home