Informations-Seminar |
Veranstaltet von der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs
am Donnerstag, den 18. September 2003
Seminarübersicht, aktuelle Seminare

EVN - FORUM, A-2344 Maria Enzersdorf
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Herr Schöner Herr Schmutzer |
Begrüßung | |
| Herr Dehoff | ||
| Herr Dehoff | ||
| Herr Wichtl | ||
| Herr Schmalek | ||
| Herr Fritthum | Lichtberechnung für den Arbeitsplatz | |
| Herr Seibert | ||
| Frau Schwarz-Viechtbauer | ||
| Herr Heissenberger | ||
| Herr Hieden |
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Vortragsinhalte:
Begrüßung
Hr. Schöner, LTG
Die Lichttechnische Gesellschaft Österreichs verbindet die wichtigsten Partner in Sachen Lichttechnik miteinander und bietet eine breite Diskussionsplattform zu aktuellen Themen.
Als Zusammenschluss von Kommunen, wesentlichen Vertretern aus Industrie, Gewerbe, EVUs und Forschungsinstitutionen bietet die LTG unabhängige Informationen zum Thema Licht.
So werden auch in diesem Seminar über „Beleuchtung von Arbeitsstätten“ praxiserfahrene Referenten sowohl Grundlagen als auch
anwendungsspezifische Beleuchtungssituationen vortragen und mit Ihnen diskutieren.
Wir sind überzeugt, dass Sie aus dem in diesem Seminar erworbenen Wissen und dem Erfahrungsaustausch wesentlich profitieren.
Norm EN 12464 "Beleuchtung von
Arbeitsstätten"
Hr. Dehoff, Zumtobel Staff
Die neue Norm, die die ÖNorm A 1040 ersetzt, schafft durch die Grenzwerte und den Bereich der Sehaufgabe klare Überprüfungsmöglichkeiten und größere Freiheit für die Planung.
Neue Begriffe der Lichttechik beim Arbeitsplatz
Hr. Dehoff, Zumtobel Staff
Neue Begriffe für die Planung von Beleuchtungsanlagen sind: Wartungswert, Wartungsfaktor, Bereich der Sehaufgabe, UGR für die Blendungsbewertung, 1000 cd/m² am Bildschirmarbeitsplatz ...
Beleuchtung im Büro
Hr. Wichtl AUVA
Beleuchtung im Büro
Im Rahmen des Vortrages wird die neue Broschüre Beleuchtung im Büro vorgestellt. Dabei wird auf die erforderlichen Gütekriterien einer ergonomischen Beleuchtungsanlage Bedacht genommen. Dies betrifft insbesondere die Gleichmäßigkeit der Beleuchtung und die Leuchtdichteverteilung in Abstimmung auf die Güteklasse der verwendeten Bildschirmgeräte (siehe EN ISO 9241-7).
Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Beleuchtungsvarianten werden in Abhängigkeit von Büroarten und Raumform aufgezeigt. Der arbeitsaufgabenbezogene Ansatz zur Dimensionierung der erforderlichen Wartungsbeleuchtungsstärke wird beispielhaft erklärt.
Planungsaufgaben des Lichttechnischen Planers
Hr. Schmalek
Beleuchtet werden die Anderung in der Planungsaufgabe, die durch neue Norm
entstehen. Die Beleuchtungsplanung stutzt sich nicht mehr alleine auf eine Raumwidmung sondern bezieht sich auf die Sehaufgabe und alle damit
bebundenen Parameter. Alle Gutemerkmale der Beleuchtungstechnik werden angesprochen und Betriebs- bzw. Wartungsvorgaben sind zu treffen. Die neue
Norm fordert im Vorfeld prazisere Festlegungen zur Definition der Aufgabenstellung in der Planung.
Lichtberechnung für den Arbeitsplatz
Hr. Fritthum, Philips Licht GmbH
Erläuterung der Arbeitsplatzsituation in Bezug auf die neue Europanorm Ö-Norm EN 12464-1.
Wir vergleichen die Arbeitsplatzsituation (O1040 --> EN 12464-1) anhand eines Berechnungsbeispieles
mit DIALux 3.0.0.2. Worauf muß bei der Eingabe geachtet werden & wie werden die Daten in DIALux eingegeben.
Wie erfolgt die Zusammenstellung der Ausgabe & welche Werte sind überhaupt wichtig für die Ausgabe.
Leuchtmittel
Hr. Seibert
Wesentlich entscheidend für die Projektierung einer
Beleuchtungsanlage ist natürlich die Wahl der Lichtquelle.
Die mittlerweile enorme Vielfalt der Leuchtmittel für die Allgemeinbeleuchtung
bedeuted, das Lebensdauer und Lichtstromverminderung über die Lebensdauer je
nach Produkt unterschiedlich sein werden. Die Parameter für die Angabe der
Lebensdauer sind für Glüh/Halogenglühlampen anders wie für
Leuchtstofflampen, wieder anders wie für Hochdruck-Entladungslampen und für
LED `s gelten wieder andere Kriterien.
Der Vortrag soll auf diese Problematik eingehen.
Beleuchtung im Schulbau
Fr. Schwarz-Viechtbauer
Die Beleuchtung ist ein wesentlicher Parameter des Schulbaus,
wobei Kunst- und Tageslichtqualitäten gleichermaßen von Bedeutung sind.
Bei Unterrichtsräumen stehen die arbeitsplatzspezifischen Anforderungen an die Lichtqualität
des Raumes im Vordergrund.
In Pausen- und Verkehrsflächen hingegen sollten differenzierte Lichtmilieus geschaffen werden.
Seit Jahren gibt es zum Thema Beleuchtung ein eigenes Kapitel in den ÖISS Richtlinien für den
Schulbau.
Die neue ÖNORM EN 12464 bringt Änderungen mit sich, macht eine Überarbeitung notwendig,
wirft aber auch Fragen auf.
Arbeitsplatz - Licht - Ergonomie
Hr. Heissenberger, IT-Projekte, Licht Service
Herr Hanke wird IHNEN Einblicke in die Ergonomie und die Auswirkungen der Beleuchtung auf den Büroarbeitsplatz geben. Das Zusammenspiel zwischen Büromöbel, Beleuchtung und Bildschirm stehen im Mittelpunkt. Ein zusammenfassender Überblick über die aktuellen Normen und Gesetze runden den Vortrag ab.
Arbeitsplatz - Beleuchtung
Hr. Hieden, BIG
Die Tätigkeit am Arbeitsplatz erfolgt fast ausschließlich am PC oder Laptop, daher ist eine optimale
und blendungsfreie Arbeitsplatzbeleuchtung erforderlich.
Der Arbeitsplatz soll Optimal mit Tageslicht und bei Bedarf mit Kunstlicht ausgeleuchtet werden.
Die Beleuchtung mittels Kunstlicht ist so zu dimensionieren und anzuordnen, dass eine
ausreichende Lichtverhältnisse und ein ausgewogener Kontrast zwischen Bildschirm und
Umgebung gewährleistet ist. Die Güte der Sehleistung und des Sehkomforts am Arbeitsplatz wird von der Qualität,
Quantität und der Farbgestaltung der Beleuchtung beeinflusst. Fehler und Ermüdung am Bildschirm wird durch gut geplante Beleuchtung vermieden.
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